Palccoyo oder Pallay Punchu: die ruhigeren Regenbogenberge
Updated 24. Oktober 2026 · 5 min read
Palccoyo und Pallay Punchu werden als ruhigere Varianten von Vinicunca beschrieben, sind aber nicht austauschbar. Beide sind sehr hoch gelegene Tagesziele ab Cusco, beide hängen vom Wetter ab und bei keinem entgehst du der Höhe. Sinnvoll vergleichst du Gehaufwand, Fahrzeit und Landschaft.
Palccoyo: mehrere farbige Kämme
Palccoyo zeigt mehrere gestreifte Berge und einen Steinwald auf einer Route, die meist als sanfter als der klassische Regenbogenberg angeboten wird. Die meistbewertete Option ist die sanftere Tageswanderung zum Palccoyo-Regenbogenberg. „Sanfter“ ist relativ: Der Weg liegt um 5.000 Meter, ist Wind und Kälte ausgesetzt und kann ohne Akklimatisation schwerfallen.
Wähle Palccoyo für eine kürzere Wanderung und eine breite Hochlandlandschaft. Prüfe tatsächliche Gehzeit, Eintritt, Mahlzeiten und den möglichen Stopp an der Inka-Brücke von Checacupe.
Pallay Punchu: steilere Falten
Pallay Punchu fällt durch steile, gefaltete Farbbänder auf, die an einen Andenponcho erinnern. Weniger Menschen fahren hin, auch weil die Anreise lang und der Weg stellenweise steiler ist. Ruhig bedeutet weder leicht noch nah. Mahlzeiten, Leistungen und aktuellen Wegezustand prüfst du auf der Buchungsseite.
Wähle Pallay Punchu, wenn der besondere Bergkamm die lange Fahrt rechtfertigt. Wähle Palccoyo für mehr Landschaft und gewöhnlich weniger Gehaufwand.
Vermeide beide am ersten Tag in Cusco, nimm warme wasserdichte Schichten mit und frage nach der Regelung bei Schnee, Gewitter oder Straßensperren. Freie Sicht kann niemand versprechen. Bei schweren Höhenbeschwerden ist Abstieg wichtiger als der Aussichtspunkt; persönlichen medizinischen Rat holst du vor der Reise ein.